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Made in Germany.  Long life.  Low noise.


Qualitätsmerkmale bei Lüftern

Kurzinformation für interessierte Wiederverkäufer und Endverbraucher - wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengestellt.

Diese Zusammenfassung ist bewußt kurz gehalten, damit sie auch gelesen wird. ;-)

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt.
Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung.

Die Qualität der Lüfter wird auch durch die Behandlung nach der Fertigung beeinflußt. Daher finden Sie auch Hinweise zu Lagerung, Transport, Installation und Betrieb.

Ausführungen zur Geräuschentwicklung von Lüftern finden Sie am Schluß.

Wichtig:
Generell gilt, daß alle angeführten Punkte Bestandteile der Gesamtqualität darstellen und bereits die Vernachlässigung eines einzigen der folgenden Punkte die Gesamtqualität des Lüfters spürbar negativ beeinflussen kann.

1. Konstruktion

1.1 Lager

 Es sollten zwei Lager verwendet werden, nicht nur eins.

Mindestens ein Lager sollte ein Kugellager sein.

Bereits die Kombination aus je einem Kugellager und Gleitlager ermöglicht sehr hohe und langlebige Lüfterqualitäten.

Die Qualität der Lager spielt eine große Rolle, ist jedoch nicht allein ausschlaggebend für die Lüfterqualität.

Nur bei ansonsten gleicher oder höherer Qualität bezüglich aller Punkte (1 bis 5)  lohnt sich die Investition in Lüfter mit zwei Kugellagern.

Generell gilt, daß die Verwendung von Kugellagern nicht sicherstellt, daß das Endprodukt qualitativ hochwertig ist, da auch kugelgelagerte Lüfter bei Verwendung minderwertiger Kugellager und/oder Vernachlässigung der folgenden Punkte kurzlebig sein können.

Alle COOLIBRI-Premium-Lüfter verfügen über zwei Lager, darunter mindestens ein Kugellager.

1.2 Nabe

Die Lager sind in die Nabe eingebettet.

Wichtig:

Nur Naben aus Metall garantieren ausreichende Langzeitstabilität und die für die Lager lebensnotwendige Wärmeableitung.

Trotzdem werden die meisten Lüfter im EDV-Massenmarkt aus Preisgründen nur mit Naben aus Kunststoff ausgestattet, was zu einer wesentlich kürzeren Lebensdauer führen kann, insbesondere bei Schnelldrehern.

Auch namhafte Lüfterhersteller liefern mittlerweile z. T. Lüfter mit Naben aus Kunststoff - Klarheit schafft häufig nur eigene Prüfung (schützen Sie Augen und Finger bei eigenen Versuchen !).

Einfache Lüfter lassen sich nach unserer Erfahrung z. T. problemlos  auseinandernehmen und wieder zusammenbauen - allerdings dürfte die Lebensdauer danach verkürzt sein.

Hochwertige Lüfter werden beim Auseinandernehmen zumeist komplett und irreparabel zerstört, da zum Abziehen des Rotors meist rohe Kraft notwendig ist (manchmal auch Werkzeug).

Rotorflügel, Achse und Lager werden dabei häufig deformiert.

COOLIBRI-Premium-Lüfter verfügen mit sehr wenigen Ausnahmen (z. B. einige Langsamdreher mit den Endungen -L1 und -S1) über eine Nabe aus Metall.

2. Einzelkomponenten / Material

Einzelkomponenten sind (neben Lagern und Nabe) z. B. Achse, Spulen,  Platine, Kunststoffteile und Kabel.

Alle Komponenten sollten aus gleichbleibend hochwertigem Material  und mit möglichst geringen Toleranzen gefertigt werden.

Der Einfluß der Kunststoffverarbeitung des Rotors auf die Lebensdauer des Lüfters ist nicht zu unterschätzen.

Ungleichmäßige Gewichtsverteilung (Unwucht) oder unsauber verarbeitete Flügelkanten (Staubfänger !) können das Lüfterleben erheblich verkürzen.

Um die gleichbleibend hohe Komponenten-Qualität der COOLIBRI-Lüfter sicherzustellen, werden eingehenden Sendungen unserer Zulieferer in regelmäßigen Abständen Lüfter entnommen und zerlegt.

Alle Rotoren von COOLIBRI-Lüftern sind gleichmäßig und sauber verarbeitet.

3. Fertigung und Endkontrolle

Gut geschultes Personal und exakt justierte Maschinen sind die wichtigsten Voraussetzungen für hohe Fertigungsqualität.

Eine strikte Endkontrolle sollte die Einhaltung der entsprechenden Vorgaben permanent überprüfen.

Da wir sehr frühzeitig festgestellt haben, daß Prospekte und Wirklichkeit  hier nicht immer übereinstimmen und Kontrolle somit doch besser als Vertrauen ist, haben wir bereits 1997 die zusätzliche und seitdem bestens bewährte COOLIBRI Qualitätskontrolle entwickelt.

Jeder einzelne COOLIBRI-Lüfter wird in Deutschland mehrfach geprüft.

Wir überprüfen u. a. Laufgeräusche, Nebengeräusche und Vibrationen.

So (und nur so) konnten und können wir die gleichbleibend hohe Qualität unserer in Deutschland gefertigten COOLIBRI CPU-Kühler sicherstellen.

4. Lagerung

Lüfter enthalten Schmiermittel, die bei unbewegter Lagerung aushärten können. Dies gilt auch für hochwertige Lüfter.

Wir empfehlen dringend, auch beim Erwerb von Kühlern für ältere CPUs darauf zu achten, daß die Kühler mit "frischen" Lüftern ausgestattet sind.

Beim Kauf von Kühlern aus Altbeständen mit schon teilweise oder ganz ausgehärteten Schmiermitteln besteht das Risiko erheblich verkürzter Lebensdauer.

Wir empfehlen, Lüfter mindestens alle drei Monate anzuschalten, spätestens alle sechs Monate.

Weitere Hinweise finden Sie
hier.

5. Transport

Hinweise zum schonenden Transport finden Sie
hier. Anzumerken ist noch, daß kürzere Transportzeiten (z. B. Luftfracht statt Seefracht) besser sind als längere.

6. Installation

Lüfterrotoren möglichst nicht berühren, Rotoren vor mechanischen Einwirkungen (insbesondere Druck, Stoß) schützen, Lüfterrahmen beim Befestigen nicht verziehen.

7. Betrieb

Hinweise zum schonenden Betrieb finden Sie
hier.

8. Geräuschentwicklung

Grundlageninformation - bitte komplett lesen . Am Ende wird auf einen darauf aufbauenden weiterführenden Text mit Hinweisen zum Thema “Low-Noise” verlinkt. Dort werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man relativ einfach und mit vertretbarem Aufwand Geräusche reduziert, ohne die benötigte Kühlleistung aus den Augen zu verlieren.

a) Vielfach wird das Lüftergeräusch als Qualitätsmerkmal betrachtet.

Dies ist bei isolierter Betrachtung nicht wirklich sinnvoll. Oder - um es deutlicher zu formulieren - eine isolierte Betrachtung des Lüftergeräuschs ohne Berücksichtigung der Luftleistung ist kompletter Blödsinn. Punkt.

Während man heutzutage zwar durchaus den Eindruck bekommen kann, daß die Hauptaufgabe eines Lüfters darin besteht, bunt blinkende LEDs zu beherbergen, so ist doch der ursprüngliche Sinn seiner Verwendung ein anderer, nämlich die Bewegung einer dem Einsatzzweck angemessenen Luftmenge. Bitte immer im Hinterkopf behalten - “Lüfter sollen lüften”.

b) Auch nicht wirklich sinnvoll ist die Geräuschreduktion auf dem Papier bei unverändertem Lüfter. Nur durch die Reduktion des entsprechenden Wertes im Datenblatt oder in der Werbung wird wohl kein Lüfter wirklich leiser. Offensichtliche “Irrtümer” wie “60x60x25 mm, 40 m3/h, 10 dB(A)” sind zwar extrem und für den Fachmann eher belustigend, aber die Aussagekraft von Lüfterdaten in der EDV-Branche hat in den letzten Jahren möglicherweise doch etwas gelitten.

c) Die wesentlichen Lüftergeräusche sind Laufgeräusche, Motorengeräusche und Luftgeräusche.

c1) Bei hochwertigen Lüftern sollten keine bzw. kaum Laufgeräusche zu hören sein (normalerweise sollten die Laufgeräusche durch die Luftgeräusche übertönt werden). Rappelnde Geräusche können auf schlechte Qualität oder einen Defekt hindeuten.

c2) Gut wahrnehmbare Motorengeräusche sind bei Lüftern mit fixer Drehzahl ein eher unnötiges Ärgernis, auch wenn sie keinen Einfluß auf die Lebensdauer haben.

Interessant wird das Thema allerdings bei Lüftern mit variabler Drehzahl (z. B. bei thermogeregelten Lüftern). Viele Hersteller optimieren die Motorengeräusche für extrem niedrige Drehzahlen - der Betrieb mit höheren Drehzahlen (die in aktuellen PCs temperaturbedingt durchaus auftreten können) führt dann möglicherweise zu sehr unangenehmen Überraschungen.

c3) Luftgeräusche hängen von der Fördermenge, der Größe des Lüfters und seiner Form ab.

Die Fördermenge hängt bei gegebener Lüftergröße und Lüfterform sowie gleichen Druckbedingungen von der Drehzahl ab. Über eine Drehzahlreduzierung kann man also die Fördermenge und damit die Luftgeräusche verringern.

Beim Vergleichen von Luftgeräuschen ist die Lüftergröße zu berücksichtigen (bei gleicher Fördermenge sind größere Lüfter leiser als kleinere).

Auch die Form des Lüfters (insbesondere der Rotorblätter) spielt eine Rolle.

Anzumerken ist jedoch, daß wir bei unseren Tests in den letzten Jahren zu dem Ergebnis gekommen sind, daß gleich große Lüfter, die auf gleichen Kühlkörpern zu gleichen Kühlleistungen führen, eine etwa vergleichbare Lautstärke aufwiesen.

Unser Fazit: Es gibt bei gleicher Förderleistung zwar durchaus durch die Lüfterform bedingte kleinere Geräuschunterschiede, diese sind unserer Meinung nach im Verhältnis zum Gesamtgeräusch aber minimal.

Was sich unserer Meinung nach nicht nur minimal auswirkt, lesen Sie bitte in der Rubrik
“Low Noise”.
 

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Copyright © 2003 Klaus Mattner
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